| Vollfinanzierung: Oft nur bei preiswerten Immobilien sinnvoll |
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Viele Banken bieten neuerdings Immobilienfinanzierungen ohne Eigenkapital an.
Doch nicht jeder kann die hohe monatliche Belastung auch tragen. Sinnvoll kann
eine Vollfinanzierung bei nicht allzu teuren Immobilien sein. Niedrige Zinsen und vergleichsweise günstige Immobilienpreise haben die monatliche Darlehensbelastung für viele Immobilienkäufer in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt. Zahlreiche Banken haben darauf reagiert und bieten seit einiger Zeit auch Hypothekenkredite an, bei denen sie 100 oder mehr Prozent des Kaufpreises finanzieren – dann sind sogar noch die Kaufnebenkosten und eventuell die Einbauküche auf Pump mit finanziert. Doch dieses Modell hat auch Tücken, warnt das Immobilienportal Doch in manchen Fällen kann eine solche Vollfinanzierung zumindest dann sinnvoll sein, wenn eine vergleichsweise günstige Immobilie gekauft wird – als Lebensabschnitts-Immobilie. Der Maßstab: Die monatliche Darlehensrate sollte nicht wesentlich teurer sein als die Miete für eine vergleichbare Wohnung, rät Was viele nicht wissen: Wer längere Zeit arbeitslos ist und Arbeitslosengeld II bezieht, muss nicht gleich den Verlust seines Eigenheims befürchten. Denn die Ämter sind verpflichtet, zumindest die monatlichen Zinsen fürs Darlehen zu zahlen – nicht jedoch den Tilgungsanteil an der Rate. Voraussetzung: Die Wohnung ist nicht unangemessen groß und teuer. |
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