Rund ums Haus
Beim ersten Frost ist es zu spät: Winter-Check für Haus und Wohnung | Beim ersten Frost ist es zu spät: Winter-Check für Haus und Wohnung |
![]() Mit einem geprüften Schneeauffanggitter lassen sich Dachlawinen verhindern Was gibt es schlimmeres, als einen Heizungsausfall mitten in der größten Winterkälte, am Freitagabend? Um das zu vermeiden, empfiehlt der Fachverband SHK Bayern einen jährlichen Heizungs-Check. Dabei werden der Heizkessel gereinigt, Brenner, Heizwasser und Kondensatableitung überprüft sowie Verschleißteile ausgetauscht. Auf der sicheren Seite sind Immobilienbesitzer mit einem Wartungsvertrag eines Innungsfachbetriebes: Regelmäßig gewartete Heizungsanlagen sind weniger störanfällig - teure Reparaturen bleiben aus. Jährlich etwa 150 Euro sind da eine gute Investition. Ein sicheres Dach über dem Kopf sollte oberste Priorität haben: Gibt es kleine Schäden, die im Winter undicht werden können? Regenrinnen müssen frei von Laub und sonstigen Verstopfungen sein, Flachdächer entwässert werden. Damit Dachlawinen Passanten oder Bewohner nicht unter sich begraben, müssen Schneefangsysteme überprüft werden. Sind sie noch fest verankert? Gibt es Bruchstellen? Oder sind sie durchrostet? Insbesondere bei schwer zugänglichen Stellen empfiehlt es sich, einen Innungsfachmann hinzuzuziehen. Ein Rundgang ums Haus kann teure Reparaturen sparen: Risse in der Fassade am besten sofort verputzen, denn gelangt Wasser hinein, dehnt es sich bei Kälte aus und sprengt den Putz ab. Insbesondere Rohre im Freien und in unbeheizten Räumen sind im Winter gefährdet: Bei ungenutzten Leitungen sollte das Wasser abgelassen werden, um ein Platzen der Rohre zu verhindern. Undichte Türen und Fenster sind regelrechte Heizkostenfresser. Isolierungen und Dichtungen sollten überprüft, bewegliche Teile eingefettet werden. Die Innungsfachbetriebe der SHK-Branche Bayern unterstützen beim Winter-Check. Einen Betrieb in ihrer Nähe finden Interessierte unter www.haustechnikbayern.de. |
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